Allgemein

Nachtwanderer wollen

  • nachts eine entspannte Atmosphäre schaffen
  • Vertrauen aufbauen
  • Hilfe und Unterstützung in verschiedenen Situationen anbieten
  • Vorbild sein
  • respektvolles Miteinander fördern
  • Aggressionen und Vandalismus begrenzen
  • das soziale Klima verbessern


Die Idee der Nachtwanderer stammt aus Schweden. Allein, dass jemand da ist, der sich für Jungendliche und junge Erwachsene interessiert, bewirkt viel. Die Nachtwanderer tragen zum Sicherheitsbedürfnis und zur Stärkung des Gemeinwesens bei, und Nachtwandern macht Spaß und bringt neue Freunde.

Nachtwanderer sind keine Sozialarbeiter und keine Polizisten. Sie sind in Gruppen von vier Personen ab etwa 21.00 Uhr (in der kalten Jahreszeit ab ca. 20.00 Uhr) vorwiegend am Wochenende zu später Stunde in der ganzen Stadt unterwegs, an Orten, an denen auch Jugendliche anzutreffen sind, zum Beispiel an öffentlichen Plätzen und Bushaltestellen. Sie werden angesprochen und sie können ansprechen. Sie greifen nicht ein, sie sind einfach präsent, vermitteln und stellen sich für Gespräche zur Verfügung, nur im Notfall verständigen sie Hilfe.

Dieses Modell hat sich schon in vielen deutschen Städten bewährt (www.nachtwanderer.net).

Wer mitmacht, wird geschult (Deeskalationstraining, Erste Hilfe, rechtliche Grundlagen), darüber hinaus werden die Nachtwanderer stets fachlich begleitet und tauschen ihre Erfahrungen auregelmäßig aus.

Auch in Dänemark gibt es viele Nachtwanderergruppen. Hier heißen die Nachtwanderer NATTERAVNENE, die Nachtraben. Über ihre Arbeit gibt es einen beeindruckenden Film, den Sie hier mit deutschen Untertiteln sehen können.
© by http://www.natteravnene.dk/